Der erste Tag

Die Installation von Ruby On Rails ist wirklich einfach. Auf meiner Ubuntu Büchse war es einfach durch den Paketmanager APT zu installieren. Detaillierte Anweisung zum installieren unter Ubuntu finden sich hier: http://wiki.rubyonrails.org/rails/pages/RailsOnUbuntu

Als Entwicklungsumgebung wird an prominenten Stellen regelmäßig Aptana (http://www.aptana.com/) empfohlen, das eine Weiterentwicklung des früheren RadRails ist. Dabei handelt es in beiden Fällen um Eclipse Distibutionen bzw. Plugins. Leider verlief die Installation von Aptana unter nicht reibungslos, es fehlten RCP Plugins die durch den Eclipse Plugin Manager nicht zu beschaffen waren. da habe ich kurzerhand beschlossen das ganze auf Windows zu installieren.

Auch die Windows Installation verlief zunächst reibungslos. Zuerst Ruby installieren, dann RubyGems und danach dann mit RubyGems die eigentliche Rails Installation
gem install rails --include-dependencies
Die ganze Prozedur ist hier beschrieben http://rubyonrails.org/down

Als nächstes kann dann ein erstes Rails Projekt angelegt werden, doch Achtung! Führt man das Kommando wie auf der Rails Seite beschrieben aus, also
rails path/to/your/new/application
wird das Projekt mit SQLite3 angelegt. Wer es mag...? Möchte man sein Projekt mit MySQL betreiben lautet der Aufruf dazu
rails -d mysql path/to/your/new/application
Das erste Projekt ist nun eingerichtet, auf der Konsole sieht man das ein ganze Menge an Ordnern und Dateien eingerichtet wird und nun wird es spannend. Rails wird von Haus aus mit einem Webserver geliefert. Um diesen zu starten begibt man sich in dass Verzeichnis des neuen Projekts
cd /path/to/new/project/
führt dann
ruby script/server
aus.

Nun kann das Projekt im Browser betrachtet werden, dazu ruft man folgende Seite im Browser der Wahl auf:
http://localhost:3000

Da Aptana auf Eclipse basiert und das kommende Zend Studio ebenso ein Eclipse haben wird und ich auch Java Projekte abwickle habe ich beschlossen auf meinem Windows Arbeitsrechner Eclipse in der J2EE Variante zu installieren. Das klappt auch einwandfrei, sogar Aptana das unter Linux nicht richtig laufen wollte ließ direkt und ohne Schmerzen einrichten. Etwas verwirrend ist das Aptana Anfangs nicht mit RadRails eingerichtet ist, das muss man dann noch selbst über die die Startseite oder den Eclipse Software Manager erledigen.

Auch die Installation von PDT, der Entwicklungsumgebung für PHP verlief reibungslos. Somit habe ich nun eine IDE mit dem ich in allen Sprachen programmieren kann. Ein schöner Tag :-) Ich bin gespannt zu entdecken was Eclipse noch alles zu bieten hat.