Scaffold - Der Gerüstbauer für meine Anwendung

Schon vor zwei Jahren habe ich mit Rails experimentiert und dabei war es vor allem das Scaffolding das mich beeindruckt hat. Man erzeugt auf der Datenbank seine Strukturen, setzt den Scaffold Generator darauf an und bekommt voll funktionsfähige Seiten für die Verwaltung der Daten. Der Scaffolder legt Controller, Model, View und Testscripte an, so dass man sofort ein funktionierendes System hat.

Mit Version 2.0 hat Rails die Syntax des Scaffolders geändert. Man gibt jetzt nur noch den Modelnamen an und kann die einzelnen Felder des Model bzw. der Datenbanktabelle als Parameter in Form AttributeName:SQL_TYP angeben. Zur Zeit kann ich folgende SQL_TYPEN ermitteln

  • string
  • text
  • float
  • decimal
  • integer
  • datetime
  • timestamp
  • time
  • date
  • binary
  • boolean

Mein Scaffold sieht ungefähr so aus
script/generate scaffold Domain domain:string provider_id:integer IP:string
Danach lasse ich den Rake Task
rake db:migrate;
laufen und Rails hat mir alles benötigte erzeugt, inklusive der Datenbanktabellen "domains" und "schema_info". Jetzt noch ein wenig in den Templates aufräumen und schon habe ich was zum vorzeigen. Das ist eine ganz neue Form der Produktivität...